Samstag, 11. November 2017

Adventskalender 2017! Wo kommt bloss dieser Druck und Unmut her?

Hallo

Wo soll ich anfangen? Folgendes beschäftigt mich: In letzter Zeit stosse ich immer wieder auf Artikel und Kommentare in welchen Blogger kritisiert werden. Sei dies im DIY, Fitness oder Mama Bereich. Wir setzen andere Menschen unter druck! Die Mütter fühlen sich unter druck gesetzt, wenn sie nicht basteln und backen mit oder für ihre Kids. Scheinbilder werden da erschaffen in diesen Blogs! Von "Supermüttern" ist die Rede. Und wehe man macht etwas cooles mit oder für die Kids und stellt es ins Netz! Was vor einiger Zeit noch total Hipp war, scheint heute eine Gruppe von Menschen zu stören.

Ähnlich verhält es sich in Fitness und Beauty-Blogs. Da entsteht eine Antibewegung gegen diese Fitnessmenschen, welche sich tatsächlich trauen Bilder von sich ins Netz zu stellen, wo sie ihren makellosen Körper zeigen! Wie unverschämt!

Bodypositivity ist ja gut gemeint, aber nur so lange bis wir auch genug davon gesehen haben und am Ende der Realität ins Auge blicken müssen, dass wir einen schön geformten Körper, immer einem Schwabbelbauch vorziehen würden. Bzw. niemand hat was dagegen, wenn ein fetter Mensch plötzlich schlank wird.

Ich gehöre zu den fetten Schwabbelbäuchen. In meinem Leben hab ich x mal abgenommen und musste mir nie anhören, wie hässlich ich jetzt aussehe mit ein paar Kilo weniger. Das fanden immer alle super. Ich selbst natürlich auch, obwohl ich mit meinem Schwabbelbauch auch immer ganz gut zurecht gekommen bin. Aber mir im Kleidergeschäft die Klamotten der regulären Grössen kaufen zu können, war dann schon ganz toll, an Stelle von pastellfarbenen mit Pünktchen gemusterte Sackähnlichen Blusen...

Die ganze Welt scheint unter Druck zu stehen und der kommt von Menschen, die tolle Sachen im Netzt zeigen.

Ich hätte nie gedacht, dass eine von mir liebevoll gestaltete Geburtstagsparty für meine Kinder so viel Unmut weckt bei anderen Menschen. Und schon gar nicht, dass sowas jemanden unter Druck setzen könnte. Weil das Dinge sind, welche ich einfach gerne mache. Ich plane gerne, ich suche mir gerne passende Sachen aus, ich mache mir gerne Gedanken zu einem Thema. Ich empfinde eine grosse Befriedigung, wenn mir eine Idee zu etwas kommt und dann noch gelingt. Ich stehe niemals in Konkurrenz mit jemandem, wenn ich schöne Sachen fertige. Weil ich das alles in erster Linie für mich mache. Ok, hi und da kommt noch was kleines rein für das was ich mache und klar, ich müsste das nicht alles ins Netz stellen. Das ist wahr. Ich könnte so Sachen ja auch für mich im stillen Kämmerchen machen und niemandem zeigen. Die Befriedigung wäre fast die gleiche. Zugegeben, hier im Netzt erreichen meine Sachen mehr Menschen und ich freue mich über jedes Kompliment. Aber ich würde nicht weniger basteln, wenn ich das nicht ins Netz stellen kann. Ich würde all die Sachen trotzdem machen, auch wenn kein Mensch sie je zu Gesicht bekommen würde. Das ist nun mal eifach mein Ding. Und jeder hat doch so sein Ding. Wenn das alles aus mir einen "Supermutter" macht, na dann bin ich eben eine. Bzw. wenn es nur das wäre, was eine Supermutter ausmacht... hahahaha... wie locker wäre dann mein Leben!

Die einten Lesen gerne, die anderen treiben Sport die anderen machen was weiss ich. Mir würde doch niemals im Leben in den Sinn kommen, den vorbei laufenden Jogger hinterher zu rufen: "Oh mann, also du setzt mich jetzt total unter druck, weil du so sportlich bist und hier vorbei läufst!" Einem Musiker würde ich auch nie sagen: "Hör auf zu singen, ich kann nicht singen und du setzt mich mit deiner Singerei total unter Druck!!!!!!"

Ich gehe trotzdem an ein Konzert um mir schöne Musik anzuhören ohne selbst auf der Bühne zu stehen. Und das, obwohl ich so gerne da stehen würde. Ich erfreue mich daran, dass es Menschen gibt, die sowas können und staune über sie. Ich muss etwas  nicht schlecht reden und einer Antibewegung folgen, nur weil ich in etwas nicht so gut bin wie andere. Wenn ich etwas nicht kann, oder keine Lust darauf habe, dann lass ich es sein.

Und um diesem Post hier mal einen Punkt zu setzen. Solche Menschen, die von anderen kritisiert werden, die haben hart gearbeitet um dir ein Bildchen auf Instagram zu zeigen. Und nur weil du sowas nie machen würdest, heisst das nicht, dass andere Menschen das auch nicht machen dürfen.  Der Sportler hat hart trainiert um einen makellosen Körper zu bekommen. Die Mama hat Stunden oder Tage investiert um eine Geburtstagsparty zu organisieren. Der Musiker, hat Stundenlang Stimmübungen gemacht oder unzählige Stunden am Klavier geklimpert, damit er auf der Bühne stehen kann.... Diese Leute dürfen Stolz auf sich selbst sein. Und was hast du gemacht? Ein Bild vom Schwabbelbauch? Bravo!

Ihr Lacht! Aber glaubt mir, der Schwabbelbauch zieht heutzutage!

Als Blogger muss man ja mit der Zeit gehen. Und sich solchen Trends fügen. Die Adventszeit steht vor der Türe. Es gibt wohl keine andere Zeit im Jahr, die mehr Druck aufbaut als die Weihnachtszeit. dekorieren, kochen, backen, basteln, wieder abnehmen nach dem Fest... oder auch nicht... je nachdem wem man grad nacheifert...

Mein Sohn, hat diesen Schwabbelbauch Trend früh erkannt. Und deshalb meine Lieben, präsentiere ich euch heute den umwerfendsten Adventskalender, welchen ihr je gesehen habt.

Voilà... Adventskalender...

Jeden Tag einen Streifen wegschneiden... oder reissen... wer braucht schon Scheren?




Was ihr dazu braucht:

1 Blatt Papier
Bleistift
Klebeband
1 Gummiband




Für die Effizienten, welche gedenken mehrere Adventskalender zu fertigen... Mein Sohn erklärt:

Das Papier längs in 3 Teile teilen. Quer drüber Linien ziehen. 25 müssen es sein. Von unten nach oben auf 24 Nummerieren. Das alles natürlich freihändig, muss ja nicht so genau sein und sieht sowieso schöner aus...




Zu beachten:
Ganz wichtig! Der Weihnachtsbaum mit den Geschenken drunter. Damit man erkennt das es ein Adventskalender ist und nicht sonst irgendwann mal unterm Jahr verwendet wird. Das Gummiband mit Klebeband oben fixieren. Fertig!




Ihr seht, wir sind in Produktion gegangen :-)




Mehr Weihnachtszeit gibts dieses Jahr hier nicht. Ich überlass mal den Adventskalender für die Kids der Oma und den Rest, den hol ich mir einfach vom Keller hoch. Ich geh dann mal entgegen jedem Trend, den Schwabbelbauch abtrainieren :-)

Etwas verfrüht, aber ich werde in nächster Zeit nicht mehr dazu kommen... deshalb... Habt eine gute Adventszeit!


Alles Liebe Nica

Donnerstag, 9. November 2017

Wikinger-Party*

Hallo ihr Lieben

Wikinger... wenn ich an Wikinger denke, dann fällt mir als erstes dieser kleine Wickie ein, von welchem ich lange gedacht habe, dass er ein Mädchen ist. Weil Wickie für mich immer ein Mädchenname war. Zudem hatte er noch langes oranges Haar und einen Rock an. Bis ich endlich begriff, dass Wickie ein Wikinger ist hat's lange gedauert. Ok, ich bin ja auch ein Mädchen, Wikinger waren für mich als Kind nicht so spannend.




Denke ich jetzt an eine Wikinger-Kinderparty, dann kommt mir eben dieser Wickie wieder in den Sinn und dieser Helm welchen er getragen hat. Auch das Wikingerschiff und die Schilder welche die Männer da getragen haben. Das naheliegende wäre also, so ein Schild, einen Helm oder ein Wikingerschiff zu basteln.




Ein Schiff? Nichts leichter als das, vor allem wenn man so perfekt dafür geeignete Snackboxen, Snackstäbchen und Pappteller von Pinkfisch zu hause hat.  Da braucht ihr nur ein Segel aus dem Pappteller zu schneiden unten und oben ein Loch rein zu machen. Einen Schaschlickspiess reinzuschieben. In die Snackbox auf die Seiten ein paar kleine Schnitze mit dem Cutter und die Snackstäbchen rein schieben. Zum Schluss, den Schaschlickspiess etwas kürzen unten in die Snackbox ein Loch machen und den Spiess da rein kleben. Fertig ist das Wikingerschiff. Wer mag, kann aus Karton am Bug und Heck noch einen Drachenkopf kleben.




Aber irgendwie ist das Wikingerschiff, der Helm, das Schild und das Schwert schon so oft gemacht worden in Zusammenhang mit einer Wikingerparty, dass mir diese Wikinger keine ruhe liessen. Zugegeben, für meine Jungs, war dieses Wikingerschiff, der absolute Hit. Aber, nööö da musste was anderes als Bastelidee her. Das Schiff, darf aber als Snackbox mit auf die Party. So zu sagen als Patydeko.




Obwohl ich ein Sagenfan bin, kenne ich mich mit nordischen Sagen und deren Völkern so gar nicht aus. Thor ist so der einzige, der mir in Zusammenhang mit nordischen Göttern in den Sinn kommt. Im Gegensatz zu meinem Mann. Er ist Feuer und Flamme für all diese nordischen Völker ;-) Ich bin da eher der, wie könnte es auch anders sein, griechische Sagen Fan. Ja, ja... das ist ein Fight hier zwischen Griechen und Barbaren. Verzeiht den Ausdruck, den darf ich als Griechin natürlich nur im ursprünglichen Sinne und eben nicht verachtend so benutzen.




Bei meiner Suche, nach der geeigneten Bastelidee, bin ich dann über die Runen gestolpert. Nicht, dass mir Runen unbekannt waren, aber ich hätte sie ganz klar den Kelten zugeordnet. Sie gehören aber auch zu den Wikingern. Schaut man sich nämlich den magischen Kompass oder Schmuck der Wikinger an, dann sind da Runen. Also hab ich mich etwas schlau gemacht. 




Interessantes habe ich da rausgefunden. Und ich muss sagen, dass mich die nordischen Völker damit gepackt haben, denn Symbolik interessiert mich. Und die ist bei den Griechen fast nicht vorhanden. Zumindest nicht als Zeichen, so wie das die nordischen Völker haben. Also dachte ich, wir machen heute Schmuck. Wikingerschmuck. Da können auch die Mädels mit basteln. 




Nehmt also alles mögliche an Naturmaterialien wie Holz, Steine, Perlen in naturfarben, Draht, Leder, Hornperlen etc. und lasst die Kids Wikingerschmuck basteln. Ich habe mich hier auf ein Amulett mit magischem Kompass und einem Lederarmband, beschriftet mit den Runenzeichen, beschränkt. Aber auch Steine mit Draht umwickelt und schönen Perlen, sehen schön aus. 




Für das Amulett braucht ihr:

Holzscheiben
schwarzen Kugelschreiber
Bohrer
Perlen
Lederband
Wasserfarben
Haushaltstuch

Bohrt ein kleines Loch in die Holzscheibe, so dass ein Lederband durch passt. Lasst die Kids etwas mit Kugelschreiber auf das Amulett zeichnen z.B. den magischen Kompass oder den Hammer von Thor vielleicht einen Drachen. Damit das Amulett auch alt aussieht, färbt es mit flüssiger Wasserfarbe. Macht den Rand schwarz und wischt mit einem Haushaltstuch immer wieder ein bisschen drüber, so dass ein schöner Effekt entsteht. Wenn alles getrocken ist, fädelt das Lederband durch das Loch und schiebt noch ein paar schöne Perlen rein.




Für das Armband braucht ihr:

dünnes Lederband
breiter Lederriemen
Perlen
schwarzen Kugelschreiber
schwarzer oder brauner wasserfester Marker oder Schuhpolitur
Ahle

Schneidet ein kleines Stück breiten Lederriemen zu (für Kinderhände). Macht mit einer Ahle auf beiden Seiten zwei Löcher rein. Lasst die Kids das Lederarmband mit Runenzeichen beschriften. Eine Liste mit dem Runen Alphabet hab ich euch bereitgestellt. Evtl. wollen sie ihren Namen schreiben? Fädelt das Lederband erst durch die linken Seitenlöcher und dann durch die rechte Seite. Fädelt Perlen an beiden Enden. Schliesst mit einem Knopf ab. Nun kann das Lederband auf und zu gezogen werden und so dem Armumfang angepasst werden. Der Rand des Lederriemens sieht schön aus, wenn ihr den schwarz oder dunkelbraun einfärbt. Dazu einfach mit dem wasserfesten Marker oder Schuhpolitur drüber malen.




Herzlichst 
Nica

*kooperation mit Pinkfisch

zum downloaden:




Dienstag, 3. Oktober 2017

Roboter-Party*

Hallo ihr Lieben

Heute bauen wir Roboter!



Die sind so einfach gemacht, dass ich hier eine Armee davon hätte zusammen basteln können.




Und ich hätte, wenn da nicht noch anderes zu tun wäre, wie staubsaugen, waschen...




Ich finde die nämlich so süss, dass ich mich auch beim Fotografieren gar nicht an ihnen sattsehen konnte. Und so musste ich dann von ca. 100 Fotos einige raus picken um sie euch hier zu zeigen.




Zugegeben, ich bin stark in Versuchung, meinem kleinen Sohn, so eine Roboter-Party aufschwatzen zu wollen an Stelle der heiss ersehnten Ritter-Party :-)




Aber, wie stelle ich das bloss an? Da wird mir bestimmt noch was einfallen :-)





Was ihr dazu braucht:

- Holzklötze in Eckiger Form evtl. Restholz verschiedene Größen
- Alles was der Handwerkerkoffer so hergibt an Kleinteilen wie Schrauben, Muttern etc.
- evtl. Aale, Schraubenzieher
- evtl. Bohrmaschine
- Leim für Holz und Metal (Spezialkleber für Modellbau)
- kleine Pinsel
- kleine Behälter für den Leim

Das schöne an diesen Robotern ist ja, dass die Kids hier alles mögliche ausprobieren können. Deshalb bedarf es meiner Meinung nach auch keiner besonderen Anleitung. Evtl. entsteht sogar ein Roboter-Tier?




Wenn ich mit kleinen Kindern werkle, stelle ich wenn ich mit Modellbauleim arbeite, selten eine Tube Leim auf den Tisch.  Der haftet im Gegensatz zu normalem Bastelleim dann doch ziemlich gut. Meistens haben sie das Gespür für die Menge welche sie auftragen sollen nämlich noch nicht. Und damit nicht überall unschöne Leimpfützen entstehen, fülle ich jeweils wenig Leim in ein kleines Plastikgefäss und gebe ihnen einen Pinsel. Mit dem, können sie den Leim viel sauberer auftragen.




Wenn ihr Lust habt, könnt ihr sogar einige Bauklötze vorbohren, dann entstehen Roboter die z.B. den Kopf drehen können, so wie ich das bei einigen gemacht habe.




Mit einem Stift könnt ihr noch Knöpfe und weitere Details wie z.B. einen Mund drauf zeichnen. Ich hab das hier ganz vergessen. Und da die Fotos nun bereitstehen, lasse ich es mal sein.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch



Donnerstag, 14. September 2017

Fensterfliesen aus Fensterfolie- und Farbe*

Hallo

Ich brauch dringend ein bisschen Farbe... Ihr auch? Ja kann ich verstehen, immerhin war in den letzten Tagen hier alles grau und trist.




Ihr kennt bestimmt, diese farbigen Fensterfolien, welche man zuschneiden kann und dann damit die Fenster bekleben. Bzw, die kleben nicht, die haften einfach so auf glatten Oberflächen und lassen sich  locker wieder abziehen und neu platzieren. 




Diese Folien, kenne ich noch aus meiner Kindheit. Tausend Schnipsel in allen Formen und Farben, welche man so platzieren kann wie man grad möchte. Und erträgt man den Anblick nicht mehr, vom gefertigten Ganzen, kann man sich einfach was neues draus ans Fenster heften. Der Hit bei den Kids kann ich da nur sagen. Ob wild durcheinander am Fenster haftend oder doch ein Motiv damit gestaltet. Ein Haus oder eine Blume, ein Baum oder ein Fisch. Alles ist möglich. 




Im Vergleich zu den mühevoll gefertigten Fensterfarbenbildern welche man sich ans Fenster haften kann, sind diese farbigen Folien so in Schnipseln zugeschnitten um einiges interessanter für Gross und Klein.




Trotzdem wollte ich, nach exzessivem heften und umheften von Schnipseln in den letzten Spielgruppentagen, hier im Blog was anderes präsentieren, als unsere Fenster, welche die Kids damit immer wieder neu gestalten.




Also habe ich mich an ein kleines Projekt gewagt und einen Teil der Folien in Quadrate geschnitten. Diese habe ich dann mit Fensterfarbe bemalt. 




Eine wirklich meditative Arbeit kann ich dazu sagen. Dem aufmerksamen Leser meines Blogs wird auffallen, dass mir diese Telefonkritzeleien schon irgendwie fehlen, seit es Smartphones gibt. Da war doch mal was, mit so Origamipapier ;-)




Vielleicht aber, ist sowas hier auch einfach meine Art, Gedanken zu sammeln und sich treiben zu lassen in diesem stressigen Alltag wo alles immer einfacher und schneller gehen muss. 




Natürlich entsteht sowas nicht mal so schnell schnell... Jeden Tag ein bisschen...  Ihr seht, viele Gedanken müssen gesammelt werden, darum auch meine zur Zeit fehlenden Besuche und Kommentare bei euch. Ich hoffe auf Besserung... und nutze gleich mal die Gelegenheit einen Dank auszusprechen, für eure immer lieben Worte und Besuche hier bei mir. MERCI!!!!




Hier liegt noch ein ganz grosser Stapel von diesen Folien rum. Die wollen alle noch bemalt werden....




Habt ein gutes und entspanntes Weekend.
Nica


*kooperation mit Folia

Dienstag, 12. September 2017

Piraten-Party*

Yo-ho-yo-ho Piraten haben's gut.... Sie plündern und rauben und stehlen, trinkt aus Piraten yo-ho...




Ich denke mir mal, seit dieser Jonny auf der Leinwand den Piraten gespielt hat, sind Piraten auch bei uns Erwachsenen wieder total inn. Bei mir zumindest ist das so. Vorher konnte ich mit Piraten rein gar nichts anfangen.




Für meine Jungs allerdings, hmmmm ja wie könnte es anders sein, sind sie der Hit. Da geht irgendwie eine Faszination von diesen Seeräubern aus, schon bei den ganz kleinen. Die sind ja auch gefährlich mit ihrem Hacken an der Hand, dem Holzbein und vor allem der Augenklappe. Und so ein Piratenschatz erst.... Verlockung pur!




Also stand ich wieder mal vor einem kleinen Problem. Was bastele ich da am besten an solch einer Piratenparty? Klar, Augenklappe, Piratenhut, Schatz etc...




Aber nö, das wäre zu einfach gewesen. Und irgendwie zu typisch für dieses Thema. Eine Schatzkarte mit geheimer Schrift viel mir als nächstes ein, aber das würde voraussetzen, dass da ja dann irgendwo ein Schatz begraben ist. Lieber nicht, ich habs ja nicht so mit dem Entertainen an Kindergeburtstagen. Ein richtig funktionierendes Fernrohr! Oh ja, das wäre wirklich cool gewesen, aber da benötigt man so spezielle Linsen etc, die ihr nicht überall herbekommt, und das hier soll ja Kinderleicht sein zum nach basteln oder?




Was blieb also noch übrig? Natürlich ein Kompass! Denn wir wissen ja alle, die Piraten halten sich auf hoher See auf, da braucht jeder gute Pirat einen Kompass.




Darum machen wir so einen ;-) Und der geht so Kinderleicht, dass die Kids den schon nur cool finden, weil der eine Funktion hat und so einfach zu basteln ist.




Was ihr dazu braucht:

Nadel
Magnet
Bierdeckel, Korken oder Flaschendeckel
Windrose Vorlage
Eine Schale mit Wasser

Zuerst müsst ihr die Nadel magnetisieren. Das macht ihr, indem ihr den Nordteil des Magneten vom Kopf zur Spitze ca 20-30 mal über die Nadel streicht. Um zu prüfen ob die Nadel magnetisch geworden ist, könnt ihr versuchen damit eine Büroklammer oder sonst etwas Metallisches zu heben.




Schneidet die Windrose zu und klebt diese auf die geöffnete Seite eines Flaschen- oder Bierdeckels. Klebt nun die magnetisierte Nadel auf  auf die Nord/Süd-Achse der vorher aufgeklebten Windrose. Wenn ihr einen Korken benutzt, könnt ihr natürlich auch einfach mit einem Kugelschreiber eine Windrose drauf malen. Schiebt nun die Nadel in den Korken, so dass oben und unten gleich viel von der Spitze und vom Kopf raus schauen. Da ich grad nicht so einen grossen Korken hier hatte, habe ich mit Korkscheiben gearbeitet. Das geht auch gut.




Legt nun euren Kompass in ein Gefäss mit Wasser und beobachtet was passiert. Der Kompass zeigt sofort nach Norden. Wie funktioniert das? Die magnetische Nadel richtet sich automatisch zum Magnetfeld der Erde aus und zeigt von Nord nach Süd.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch

zum downloaden:






Donnerstag, 7. September 2017

Hanf-Pesto

Salü

Ja ich weiss, mit Essen sollte man nicht spielen...



Das predige ich hier fast täglich meinen Jungs... 




Aber, ab und zu muss man mit Essen spielen, um auf neue Geschmäcker zu kommen. Nur so, kommt man auf verrückte Kreationen die dann bahnbrechend und äusserst lecker sind.




Zugegeben, Hanfsamen in Pesto zu verwandeln, diese Idee stamm nicht von mir. Da sind so einige vor mir schon drauf gekommen. 




Ich persönlich erst, als ich kürzlich im Bioladen diesen Knabberhanf entdeckt habe.




Und weil ich Pesto so gerne mag, wurde mein Knabberhanf gleich zu einem Pesto verarbeitet. Das Rezept ist ganz simpel, aber schmecken tut es... Ei, ei, ei, einfach deliziös! Natürlich sind die Variationen von Pesto mit Hanfsamen sehr vielfältig. Die Hanfsamen ersetzen in meinem Pesto hier eigentlich die Pinienkerne oder Mandeln, welche ich sonst in mein Tomatenpesto gebe. Aber genau darum liebe ich Pesto ja auch so sehr. Einfach, schnell gemacht, abwechslungsreich und lecker. Mehr brauch ich nicht.




150g getrocknete Tomaten
50g Knabberhanf
2 Knoblauchzehen
2EL Zitronensaft
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und den Knoblauch klein schneiden. Zusammen mit dem Knabberhanf, etwas Olivenöl und dem Zitronensaft in der Küchenmaschine zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das war's auch schon. Wer mag, kann hier natürlich auch noch Parmesan darunterheben. 




Habt eine gute Restwoche.
Nica